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Chronik

Gründung der Feuerwehren

Im Bezirksamt Würzburg gibt es die Distrikts-Löschordnung vom 22. März 1864. An Distriktsmitteln stehen 2000 fl. bereit. In 45 Gemeinden gibt es 45 Löschordnungen, aber nur 20 freiwillige Feuerwehren. Die Löschmittel: 7 Saug-, 40 Druck- und 23 kleine Spritzen. Ohne organisierte Feuerwehren waren damals noch Gemünden, Aub, Retzbach, Eibelstadt, Giebelstadt, Frickenhausen. 1871 gab es in folgenden Gemeinden eine organisierte freiwillige Feuerwehr: Bergtheim, Erlabrunn, Estenfeld, Gerbrunn, Greußenheim, Heidingsfeld., Hettstadt, Höchberg, Kirchheim, Kleinrinderfeld, Kürnach, Lengfeld, Margetshöchheim, Randersacker, Thüngersheim, Unterdürrbach, Veitshöchheim, Versbach, Waldbüttelbrunn, Zell.
Stelllungnahme der Regierung von Unterfranken:
Unterfranken will nicht hinter den anderen Distrikten zurückbleiben. Die Vorschriften werden revidiert und mit den neuen Forderungen in Einklang gebracht. Die Vorschriften sind aber auch in Gang zu halten. Es sollen mehr Anno 1896Übungen im Löschdienst abgehalten werden, ferner sollen noch mehr freiwillige Feuerwehren gebildet werden. Die betreffenden Gemeinden werden direkt aufgefordert. Wo es zu keiner Freiwilligen Feuerwehr kommt, wird die Bildung einer Pflichtfeuerwehr ins Auge gefaßt. Die Gemeinden können dazu gezwungen werden. Neugegründete Feuerwehren sollen von den bereits bestehenden unterwiesen werden. Die Gemeinden sollen weitere Spritzen anschaffen. Über 200 Gemeinden haben keine tüchtige Spritze! Schwierig ist es auch, die ausreichenden Wassermengen herbeizuschaffen.
Würzburg, den 24. Februar 1873

 
Gründung der Wehr

Am 9. Oktober 1964 hatte die damalige Vorstandschaft die ältesten Feuerwehrkameraden eingeladen, um Angaben über die Gründung der Wehr zu erhalten, weil genaue schriftliche Unterlagen fehlten. Die Kameraden glaubten, daß die Wehr bereits im Jahre 1867 gegründet wurde. Nachforschungen im Staatsarchiv und Angaben in der Begrüßungsansprache unseres Feuerwehrkommandanten Veit Scheuermann zum 80. Stiftungsfest am 25.Juni 1950 bestätigen jedoch den Gründungstag als den 6. Januar 1869.
Gründungsmitglieder waren:
Johann Krapf , Bürgermeister, Adam Krapf, Landwirt, Johann Borst, Schumacher, Ludwig Hörner, Adam Scheuermann, Karl Reinhard, Michael Hechel, Josef Dürr, Adam Burger, Johann Kraus, Peter Dürr und Steinmetzmeister Johann Sauer. Letzgenannter war gleichzeitig 1. Kommandant.
Eingetragen in das Verzeichnis der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirksamtes Würzburg wurde die Wehr am 6. Januar 1870. Somit gehört unsere Wehr zu den ältesten Wehren im Würzburger Bereich.
Nicht nur in Kleinrinderfeld, sondern auch im Bezirk waren die Wehrmänner aktiv. Am 22.April 1889 wählte man Nikolaus Scheuermann, Krämer, in den Bezirks-Feuerwehrausschuß.


Es beginnt die Chronik

Aus alten Protokollen einige Auszüge, mit welchen Schwierigkeiten unsere damaligen Kameraden zu kämpfen hatten. So beschloß die Versammlung vom 8.April 1906:
Wer ohne außerordentliche Entschuldigung bei der Übung fehlt, wird das erstemal mit 20 Pf, das zweitemal mit 50 Pf und das drittemal mit 1 Mark bestraft.“
Wer gemäß eines Beschlusses der Vorstandschaft vom 26.Juli 1906 zur Generalversammlung nicht erschien, wurde mit 50 Pf bestraft. Eine ziemlich harte Bestrafung, wenn man berücksichtigt, daß die Maß Bier damals 11 Pf kostete. Im gleichen Jahr wurden die Beiträge für die passiven Mitglieder erhöht. Es erfolgte eine Eingabe an die Gemeinde zur Bezuschussung von Uniformen. Immer wieder mußten solche Eingaben an die Gemeinde herangetragen werden, um auch zeitgemäß ausgerüstet zu sein. Mit Schmunzeln lesen wir heute folgenden Beschluß vom 11. Februar 1906:
„Es soll von der kleinen Spritze der Feuerwehr von den hiesigen Dreschmaschinenbesitzern keine Gebrauch zur Maschinenbereinigung gemacht werden ohne dem dieselben einen eigenen Schlauch zum Spritzen anschaffen“. Auch mit dem Bürgermeister gab es Ärger. Denn man liest unter dem 8.April 1906: „Wird von der Versammlung an den Bürgermeister ein Brief geschickt, daß derselbe in solchen Fällen wie bisher (Wasser im Keller etc.) die Feuerwehrspritze absolut nicht mehr abzugeben hat und geht das Ersuchen an das Bürgermeisteramt, daß die Einfahrt am Feuerhaus entsprechend hergerichtet wird.“
Reges Leben und starkes Selbstbewußtsein prägte diese Gemeinschaft bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges. Man war auch auf die Festigung der Kameradschaft durch gesellige Veranstaltungen bedacht. Für eine Christbaumverlosung wurden im Jahre 1905 bereits 15 Mark bewilligt. Selbstverständlich floß der Erlös daraus der Kasse wieder zu.


Wasser aus der Leitung

Wer denkt heute noch daran, daß bis zum Jahre 1911 Wasser
zum Löschen mühsam mit Fässern, Tonnen und Eimern herbeigeschafft werden mußte. Mittels Handspritzen ging man dem Brande zu Leibe, und fast nie war genügend des helfenden Nasses zur Stelle. So kann man die Freude der damaligen Kameraden verstehen, die sie bei der Einweihung der Wasserleitung am 7.August 1911 empfanden. So war die Gemeinde Kleinrinderfeld eine der ersten, die eine Hochdruckwasserleitung errichtet hatte. 1915 klagte der Kommandant über die Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung des Brandschutzes durch die Abwesenheit der jüngeren Jahrgänge. Ältere Kameraden hielten so gut es ging die Freiwillige Feuerwehr aufrecht und bangten um das Leben derer, die ihre Heimat verteidigten.


Zwischen den Kriegen


Die Wehr begann sich nach Ablauf des Ersten Weltkrieges neu zu formieren und Interesse für die Brandbekämpfung zu wecken. Das versuchte man besonders durch gesellschaftliche Veranstaltungen wie den Feuerwehrball vom 20. Januar 1920, worüber die Chronik berichtet. Erstmals finden wir auch, daß sich die Feuerwehr ihren Mitgliedern und Angehörigen gegenüber zu sozialer Hilfe verpflichtet fühlte, denn man beschloß am 14.März 1920 alle verwundeten Kriegsteilnehmer zu Ehrenmitgliedern zu benennen. Die Hinterbliebenen von frühverstorbenen oder gefallenen Feuerwehrkameraden wurden unterstützt. Kaum hatte sich das Leben zu normalisieren begonnen, da sank der Wert des Geldes immer mehr, und es mutet heute unglaublich an, daß ein Kranz für verstorbene Feuerwehrkameraden, der 1922 dreißig Mark kostete, auf eintausend Mark im Jahr 1923 gestiegen war. In dieser Zeit der Inflation erhielt z.B. der Vereinsdiener lt. Beschluß vom 25.März 1923 ein „Jahresgehalt“ von 600.- Mark. Der Beitrag wurde für das Jahr 1922 rückwirkend von 1.20 Mark auf 60.-- Mark jährlich erhöht. Erst in der 2.Hälfte der zwanziger Jahre blühte das Vereinsleben wieder auf, und man nahm jetzt auch häufig an auswärtigen Festlichkeiten teil, wobei die Fahrtkosten zur Hälfte aus der Feuerwehrkasse getragen wurden. Nicht viel wird aus der Zeit des „Tausendjährigen Reiches“ berichtet. Am 7.Mai 1933 wurde in besonders prunkvoller Weise der St.Florians Tag gefeiert.
„Am 7. Mai 1933 feierte die Freiwillige Feuerwehr den Feuerschutztag (Florianstag) durch einen Kirchgang. Nachmittags fand eine Übung statt, wo sich die Mannschaften zahlreich beteiligt haben. Nach der Übung fand eine Versammlung statt, wozu der 1. Kommandant Henneberger einen Vortrag über Feuerverhütung und Brandverhütung hielt. Die Musikkapelle Gottlieb verschönerte unseren Abend mit Gesang und Musikstücken.“ Die letzten Eintragungen im Protokollbuch stammen vom 31. Mai 1937, dann ist nichts mehr zu finden bis zum 6. Januar 1950.


Neues Leben in der Wehr


Erschreckend zaghaft begann auch das Vereinsleben nach dem großen Völkermord. Am 1. März 1947 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinrinderfeld neu gestaltet und konnte auf Anhieb 58 aktive Kameraden gewinnen. Rascher als erwartet und mit mehr Idealismus als nach allem vergangenen Bitteren vorausgesetzt werden konnte, entwickelte sich die Wehr. Mit dem Aufblühen des wirtschaftlichen Lebens stellten sich neue Anforderungen an die Wehr. Die Geräte mußten überholt bzw. durch neue ersetzt werden. Am 4. Januar 1947 beschloß der Gemeinderat die Anschaffung einer Motorspritze, die im Jahre 1948 von der Firma Metz, Karlsruhe, zum Preis von 1950.-- DM erworben wurde und die bisherige Handspritze ablöste. Da es sich um eine Tragkraftspritze TS 8 handelte, wurde 1950 ein Anhänger dazu zum Preise von 1150.-- DM angeschafft. Bereits 1952 mußte ein neuer Motor in die Spritze eingebaut werden, für den der Gemeinde Aufwendungen in Höhe von 594.80 DM entstanden sind. Ein wichtiges Datum in der Vereinschronik ist der 1. Januar 1950, ab welchem die Pflichtfeuerwehr aufgelöst und die Feuerschutzabgabe mit einem Betrag von
3,-- DM jährlich eingeführt wurde. Dazu hat der Gemeinderat seinerzeit eine entsprechende Satzung erlassen.


Aus neuerer Zeit

Immer mehr wachsen die Aufgaben, die eine Freiwillige Feuerwehr wahrzunehmen hat. Unsere Wehr versuchte immer wieder den Anforderungen gerecht zu werden, wie die zahlreichen Übungen, die im Protokollbuch festgehalten sind, beweisen. Nur einige Marksteine, besondere aus den Alltagsgeschehen sich heraushebende Ereignisse, sollen hier noch festgehalten werden. Schon 1957 wurde eine weitere Motorspritze TS 8 in Dienst gestellt. Die Einweihungsfeier war beeindruckend, deshalb soll sie nochmals in Erinnerung gebracht werden.


Motorspritzenweihe 3. August 1957


Es war eine unbedingte Notwendigkeit, daß unsere Wehr eine neue leistungsfähigere Motorspritze erhielt. Nachdem die Finanzierung sichergestellt war, die in der Hauptsache von der politischen Gemeinde getragen wurde, konnte der Lieferungsauftrag erteilt werden. Unsere freiwillige Wehr leistete ebenfalls den ansehnlichen Betrag von 400.-- DM freiwillig dazu. Am Samstag, dem 3. August 1957 wurde dann die inzwischen eingetroffene neue Motorspritze durch unseren Ortsgeistlichen, Herrn Pfarrer Joachim Schlegel geweiht. Außer den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren bei dieser kleinen Feier zugegen: 1. Bürgermeister Johann Borst, die Gemeinderäte, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Sebold und der Kreisbrandmeister Schulz. Bei den darauffolgen Ansprachen wurde von den Rednern immer wieder auf die Notwendigkeit einer starken einsatzbereiten Wehr hingewiesen. Dazu gehört natürlich eine gut ausgebildete Mannschaft, die auch im Herzen den sinnreichen Spruch trägt.: „Einer für alle, alle für einen“ Selbstverständlich ist es eine Voraussetzung, daß praktische, einsatzbereite Geräte diesen opferbereiten Männern zur Verfügung stehen. Durch die Anschaffung der neuen Motorspritze sind wir in dieser Hinsicht wieder einen guten Schritt vorwärts gekommen. Gebe Gott, daß wir von Feuergefahr nicht heimgesucht werden und daß diese Spritze für den Ernstfall recht lange nicht
gebraucht wird. Die Gesamtkosten betrugen 3620.-- DM.


Ein Fahrzeug wird gebaut

Im Rahmen eines Kameradschaftsabends am 28.November 1964 verlieh Kreisbrandinspektor Ludwig Volk das Feuerwehrabzeichen in Gold an unseren Ehrenkommandanten und Ehrenvorstand Veit Scheuermann.
In der Generalversammlung vom 19.Januar 1966 wurde über die Beschaffung eines Mannschaftswagens debattiert. Der Kommandant, Kreisbrandmeister Oswald Karches und Bürgermeister, Kreisrat Martin Spiegel ergriffen die Initiative und erwarben mit Zustimmung des Gemeinderates ein Gebrauchtfahrzeug, das von den Feuerwehrkameraden Oswald Karches, Alfred Borst, Josef Hartmann, Werner Geiter, Theo Amrehn, Sigfried Scheuermann, Erich Scheuermann , Johann Eitel, Edmud Zipprich, Willi Grimm und Gottfried Gerstner in 240 freiwilligen Arbeitsstunden zu einem sehr brauchbaren Staffelfahrzeug hergerichtet wurde. Im Rahmen der Feuerschutzwoche erfolgte am 2. Oktober 1966 die Übergabe des Fahrzeuges an die Wehr. Schon bald wurde die Notwendigkeit einer intensiven und umfasssenden Ausbildung erkannt . Die Einführung der Löschgruppen und des Leistungsabzeichens wurden hier begrüßt, und bereits am 10. November 1962 legten zwei Löschgruppen die Leistungsprüfung I mit Erfolg ab und erwarben das Leistungsabzeichen in Bronze. Es folgte die dritte Löschgruppe im Jahre 1963, der beim Kameradschaftsabend am 30.Oktober 1963 das Leistungsabzeichen durch den damaligen stellvertretenden Kreisbrandinspektor Ankenbrand übergeben werden konnte. Erfreulich das Bestreben, auf dem erworbenen Wissensstand nicht stehenzubleiben. Am 23. Juli 1965 erwarb eine Löschgruppe mit Kommandant Oswald Karches als Löschmeister das Leistungsabzeichen der Stufe II. Es folgte die Leistunsprüfung I einer vierten Löschgruppe im Jahre 1967. Besonders aber erfreute der Erwerb des Leistungsabzeichens in Bronze durch die ausschließlich aus jungen Feuerwehrkameraden besetzte Löschgruppe Arnold Müller am 6. Juli 1968. Zu erwähnen ist auch die Beschaffung der notwendigen Geräte für das Löschen mit Leichtschaum, die Ausbildung vieler Kameraden in Erster Hilfe, die Schulung und Übung für Ölschäden, die Einsatzprüfungen für Katastrophen aller Art.


Das neue Haus

In der Gemeinderatssitzung vom 17.Juni 1964 erläuterte Bürgermeister Martin Spiegel die dringendsten Aufgaben der kommenden Jahre, zu denen er auch die Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses zählte.Zunächst war die Platzfrage nicht zu lösen, bis sich dann nach Errichtung des neuen Schulhauses neben der alten Schule eine geeignete Möglichkeit bot. Kommandant Oswald Karches hatte den entprechenden Vorschlag unterbreitet, den der Gemeinderat gerne aufgriff. Die in den Jahren 1967 und 1968 geführten Verhandlungen mit den für Feuerschutz und Katastrophenverhütung befaßten Behörden konnten erfolgreich abgeschlossen werden. So war alles vorbereitet zum Startschuß für den Gemeinderat in der Sitzung vom 31.Januar 1969. Die Pläne wurden von Gemeinderat Ludwig Dürr unentgeltlich entwickelt. Der vorzeitige Wintereinbruch 1969 verzögerte jedoch den Beginn der Bauarbeiten. Durch verstärkten Einsatz der Kräfte ist aber die rechtzeitige Fertigstellung möglich geworden. Die Kosten betrugen 80 000.-- DM


Wechsel im Vorstand

Für den erkrankten, langjährigen Ehrenvorstand und Ehrenkommandant Veit Scheuermann wählte die Versammlung den Kameraden Heinz Weber als Nachfolger dieses vorbildlichen Feuerwehrmannes in der Generalversammlung am 6. Januar 1970.


Ernennung von Ehrenmitgliedern

Im Jahr 1971 ernannte die Wehr die Kameraden Josef Endres, Ludwig Scheder und Johann Eitel zu Ehrenmitgliedern. Die Verdienste dieser Männer um die Wehr sind unumstritten und die gerechte Anerkennung für diese treuen Kameraden.


Bemerkenswerter Zuwachs für die Wehr

Erfreulich für die Wehr, und wie sich für die Zukunft zeigen sollte, traten acht Männer aus dem Ortsteil Limbachshof der Wehr bei und legten gleich die Leistungsprüfung der Stufe I unter Löschmeister Xaver Düll ab. Zum geselligen Teil und als Belohnung für die vielen Mühen am 100jährigen Fest trug ein Ausflug in das Jagsttal und den Odenwald bei. Anschließend traf man sich bei Musik und Tanz im Gasthaus „Kühler Grund“ in Kleinrinderfeld.


Der neue Kommandant und sein Stellvertreter


Mitte des Jahres 1972 erklärte für alle überraschend Kreisbrandmeister Oswald Karches seinen Rücktritt als Kommandant.
Erwin Grimm übernahm die Wehr kommissarisch bis zur Neuwahl in der Generalversammlung 1973, wo ihm alle Wehrmänner ihr volles Vertrauen aussprachen. Als 2. Kommandant wurde Manfred Scheder gewählt.


Der Nachwuchs hat die Feuerwehr entdeckt

Nach einigen Jahren der Stagnation konnte die Wehr 1975 sechs junge Männer in ihren Reihen begrüßen. Das war der Anfang für weitere zahlreiche Neuzugänge in den folgenden Jahren


Pläne für ein neues Fahrzeug

Zum erstenmal forderte die Wehr in der Generalversammlung am 6. Januar 1976 mit Nachdruck die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges. Um den Anforderungen, die besonders durch die vielen Kunststoffe und Giftgasentwicklung bei Bränden auftreten, aber auch den immer stärker werdenden Hilfeleistungen bei Unfällen, gerecht zu werden, ist mit unerer Ausrüstung nicht mehr beizukommen, begründeten die Kameraden diese Investition. Nach Besichtigungsfahrten durch die Vorstandschaft bei Feuerwehren im Landkreis, die ein neues Löschfahrzeug besitzen, hatte man sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, dem Gemeinderat ein Mercedes-Fahrzeug LF 8 zu empfehlen. Daraufhin beschloß der Gemeinderat im Jahr 1977, ein Fahrzeug zu bestellen. Nach eingehenden Recherchen unseres Bürgermeisters konnte er der Wehr die erfreuliche Mitteilung machen, daß die Firma Magirus-Deutz ein Fahrzeug neu konzipiert habe, das genau unseren Vorstelllungen entsprach, jedoch, und das war ein sehr wichtiger Faktor, bedeutend billiger sei als das von uns beantragte Mercedes-Modell. Nach einer Probefahrt mit dem Wagen und bei Inaugenscheinnahme waren alle Anwesenden begeistert und entschieden sich spontan für den Magirus-Deutz.

 

Löschfahrzeug LF8Ein Traum wird wahr

Rechtzeitig zum 110jährigen Stiftungsfest trifft unser neues Löschfahrzeug LF8 ein. Über die Einweihung und das Fest berichten wir an anderer Stelle.

 
Neuformierung der Vorstandschaft

Die Generalversammlung am 6. Januar 1982 brachte eine Änderung in der Vorstandschaft. Der bisherige Kassier und Ehrenmitglied Johann Eitel trat aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück. Die hervorragende Arbeit bis zu diesem Zeitpunkt wurde vom Vorsitzenden nochmals besonders hervorgehoben. Heinz Weber dankte dem scheidenden Kassier im Namen der Kameraden. Die neue Zusammensetzung: Helmut Hermann, den bisherigen Schriftführer, wählte die Versammlung zum Kassier. Für den ausscheidenden Schriftführer fand sich kein Kandidat in der Versammlung. Vorstand Heinz Weber erklärte sich dann bereit, dieses Amt zusätzlich zu übernehmen bis eine Lösung sich anbietet.


Das neue Feuerwehrgesetz


Zum ersten Mal tauchte in der Versammlung am 6. Januar 1983 das Stichwort Feuerwehrgesetz von 1982 auf.
Da noch keine Ausführungsbestimmungen vorlagen, konnte Bürgermeister Spiegel nur anhand des Gesetzestextes einen Kommentar geben. Bis zu Erstellung und Beschlußfassung einer neuen Vereinssatzung wählte die Versammlung folgende Vorstandschaft:
Es waren dies 1. Vorsitzender Heinz Weber, 1. Kommandant Erwin Grimm, 2. Kommandant Manfred Scheder.
Einsätze 1983: Am 8. März setzte ein überhitzter Elektroofen im Hauseingang der Apotheke Papier in Brand. Am 1. August brannte in Moos ein Mähdrescher auf einem Getreidefeld. Am 5. September rückte eine Löschgruppe zu einem Holzhallenbrand nach Kirchheim aus. Am 26. Oktober mußte wieder eine Löschgruppe nach Kirchheim, wo ein Keller durch einen Kurzschluß an einer Waschmaschine in Brand geraten war.
Die neue Satzung der Gemeinde
Wieder war in der Generalversammlung 1984 die neue Feuerwehrsatzung ein Thema.. Eine Satzung, nämlich die für den Feuerwehrdienst durch die Gemeinde, hat der Gemeinderat am 5. Januar 1984 beschlossen. Nun wäre es auch an der Zeit die Vereinssatzung zu beschließen. Die Versammlung konnte sich dazu noch nicht entschließen, da ja auch damit Neuwahlen der Vorstandschaft die Folge wären.
Einsätze 1984: Ein Kaminbrand bei Karl Reuther, ein weiterer Kaminbrand bei Jochen Stallknecht waren schnell unter Kontrolle. Eine Ölspur in der Kirchheimer Straße erforderte den Einsatz der Wehr. Zeimal benötigte die Wehr aus Geroldshausen unsere Hilfe. Am 28. März brannte ein Wagen mit Stroh in einer Scheune und am 17.Juli griffen wir mit schwerem Atemschutz und mit dem Stromerzeuger bei einem Schwelbrand in einem früheren Stallgebäude ein.
Die neue Vereinsatzung und ein neuer Vorstand
In der Generalversammlung am 6. Januar 1985 war es soweit. Da der Gemeinderat ja schon vor einem Jahr die Feuerwehrdienstordnung verabschiedete, blieb der Versammlung gar nichts anderes mehr übrig als die Vereinssatzung zu verabschieden. Eine Frage beschäftigte die Mitlglieder besonders. Soll der Feuerwehrverein zukünftig als eingetragen oder nichteingetragen operieren. Nach Abwägung aller Fakten enschied sich die Versammlung für einen nicht eingetragenen Verein. Einhergehend mit diesem Beschluß war die Neuwahl der Vorstandschaft fällig. Der bisherige Vorsitzende Heinz Weber gab zur Kenntnis, daß er für dieses Amt nicht mehr kandidiere. Nach 15 Jahren an der Spitze sei es Zeit Platz zu machen für junge dynamische Kameraden. Kommandant Erwin Grimm und Bürgermeister Spiegel bestätigten dem scheidenden Vorsitzenden hervorragende Arbeit und dankten für die gute Zusammenarbeit. Kamerad Raimund Leukert tat dies im Namen der Kameraden. Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis:
1.Vorsitzender Roland Stürmer, 2. Vorsitzender Theo Grimm, Schriftführer Heinz Weber, Kassenwart Helmut Hermann, Hilfskassier Edmund Zipprich.
Bei der Generalversammlung am 6. Januar 1986 stellte der langjährige und erfolgreiche Zeugwart Kurt Zorn sein Amt zur Verfügung. Kamerad Gert Jopp erklärte sich bereit dieses Amt zu übernehmen. Zwei kleinere Einsätze waren 1986 zu verzeichnen.


Die Wehr funkt


Für die Anschaffung von Funkgeräten mußte die Gemeinde tief in die Tasche greifen erklärte Bürgermeister Spiegel bei der Generalversammlung 1987.
Einsätze 1987: Ein Kaminbrand bei Georg Spiegel, ein Autobrand in Kist, ein weiterer zwischen Kleinrinderfeld und Limbachshof, ein Containerbrand bei Autohalle Theo Grimm, ein Autobrand am Eicheläckerweg sowie einer bei Sokoll, Röckertstraße. Eine Ölspur in der Kirchheimer Straße mußte beseitigt werden.


Das Fest zum 120jährigen Bestehen wirft seine Schatten voraus


Bereits im Januar 1988 beschloß der Festausschuß die Vergabe des Festzeltes sowie die Vertragsabschlüsse mit der Brauerei und den Festkapellen.
Einsätze: Ein Panzerunfall am 24.Oktober 1988 in Limbachshof und ein Teermaschinenbrand am 26. September erfordeten den Einsatz der Wehr. Je einmal wurde die Wehr nach Geroldshausen und Kist gerufen, mußte aber nicht eingreifen.

Bei der Generalversammlung am 6.Januar 1989 konnte die Neuwahl des 1. und 2. Kommandanten wegen eines Formfehlers nicht durchgeführt werden. Dies wurde in einer außerordentlichen Sitzung am 14.4.1989 nachgeholt. Als 1. Kommandant wurden Erwin Grimm und als 2. Kommandant Manfred Scheder gewählt.
Einsätze 1989: Eine Tierrettung, ein Küchenbrand und eine Alarmierung  nach Eisingen. Die Wehr kam dort nicht zum Einsatz. Sechs Feste wurden besucht.

In der Generalversammlung am 6.1.1990 war immer noch berherrschendes Thema das 120jährige Stiftungsfest vom Vorjahr.Alle Anwesenden einschließlich Bürgermeister und Kreisbrandmeister Frieder Bolch waren sich darin einig, daß das Fest ein Riesenerfolg war.Auch bei der Bevölkerung von Kleinrinderfeld wird dies noch lange in Erinnerung bleiben. Im September wollte die Wehr eine günstige Gelegenheit wahrnehmen und einen gebrauchten Mannschaftsbus erwerben. Leider hat dies nicht geklappt weil das Höchstangebot weit über dem genehmigten Budget der Gemeinde lag. Aber wie sagt ein altes Sprichwort: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
7 Lehrgänge und Schulungen wurden 1989 abgehalten, 4 Feuerwehrfeste besucht und die obligatorischen Übungen der Löschgruppen durchgeführt. 4 Löschgruppen in 4 verschiedenen Stufen legten die Leistungsprüfung ab.
Die wichtigste Anschaffung war eine neue TS 8 im Werte von 16 000.-- DM.
Einsätze1990: Bei einem Ölunfall in der Kläranlage war der Ölschadenanhänger aus Gerbrunn im Einsatz. Unsere Wehr war ebenfalls im Einsatz. Zu Nachbarschaftshilfe nach Uengershausen rückte die Wehr aus um einen Strohhaufenbrand zu bekämpfen.

In der Generalversammlung am 6.1.1991 trat der Schriftführer Heinz Weber nach 10jähriger Amtszeit zurück. Sein Nachfolger wurde Konstantin Amrehn. Für den nach 5-jähriger Tätigkeit als Vorstand zurückgetretenen 1. Vorstand Roland Stürmer wählte die Versammlung den bisherigen 2. Vorstand Theo Grimm. Dessen Amt übernahm Oskar Müller.
Für den ausscheidenden 2. Kommandanten Manfred Scheder wurde aus rechtlichen Gründen Arnold Müller erst am 26.2. in einer außerordentlichen Versammlung gewählt.
Der Kommandant Erwin Grimm und Eva -Maria Linsenbreder wünschten dem neuen 2. Kommandanten viel Glück und Freude an der neuen Aufgabe. Gleichzeitig würdigte die 2.Bürgermeisterin das 17-jährige Wirken des ehemaligen 2. Kommandanten Manfred Scheder und überreichte ihm den Ehrenbecher der Gemeinde und eine Urkunde. Dem Dank schloß sich auch Kreisbrandinspektor Ludwig Kemmer an.
Saddam Husein und die Kleinrinderfelder Feuerwehr.
Saddam Husein, Diktator aus dem fernen Irak zeigte seinen starken Einfluß auch in unsererWehr. Durch den Ausbruch des Golfkrieges wurde der Faschingsball abgesagt.Elf Schulungen wurden von verschiedenen Kameraden besucht, an 2 Feuerwehrfesten nahmen wir teil.


Ein neuer Kommandant


Im Jahre 1992 trat nach fast 20jähriger Tätigkeit 1. Kommandant Erwin Grimm von seinem Amt zurück. Der Kreis um den Generationenwechsel an der gesamten Spitze der Wehr hatte sich geschlossen.
Das Anliegen Grimms war stets eine gezielte Ausbildung, um die Feuerwehr auf den modernsten Stand zu bringen. Bürgermeisterin Eva-Maria Linsenbreder dankte dem scheidenden Kommandanten für seine langjährige, verantwortungsvolle Tätigkeit, die eine leistungskräftige und anerkannte Wehr hinterläßt. Auch Kreisbrandinspektor Ludwig Kemmer und Kreisbrandmeister Frieder Bolch drückten ihren Dank für die gute Kooperation mit vielen überörtlichen Aktivitäten aus.
Der bisherige 2. Kommandant Arnold Müller wurde in der Generalversammlung zum 1. Kommandanten gewählt. Günther Borst übernahm die Funktion des 2. Kommandanten.
Acht Kameraden legten dieses Jahr ihre Feuerwehrgrundausbildung ab. Des weiteren legten 15 Kameraden ihr Leistungsabzeichen in verschiedenen Gruppen und Leistungsstufen ab.Sechs Schulungen und 3 Feuerwehrfeste wurden besucht.


Starker Neuzugang


Gleich 9 junge Kleinrinderfelder fanden in diesem Jahr den Weg in die Feuerwehr. Sie wurden von allen Kameraden freudig begrüßt.
Einsätze 1992: Am 22.6. wurden nach wolkenbruchartigen Regenfällen zwei Keller überschwemmt und mußten ausgepumpt werden. Ein brennender PKW zwischen Geroldshausen und Kleinrinderfeld forderte den Einsatz der Wehr ebenso wie ein Kellerbrand in der Deutschherren Str. 16.


Der neue Schulungsraum

Endlich ist es soweit. Die Feuerwehr hat seit 1993 einen Schulungsraum. Nach langen Jahren und immerwährenden Vorstößen seitens der Wehr ist es gelungen in Eigenregie und unter Mitwirkung vieler Kameraden die unentgeldlich arbeiteten, den Raum fertigzustellen. Die erste Sitzung fand am 9.11.1993 im neuen Raum statt. Wiedereinmal wurde das Thema Mannschaftswagen angesprochen. Die Vorbereitungen für das 125jährige Fest in Jahre 1994 laufen auf Hochtouren.9 Kameraden legten die Leistungsprüfung der Stufe I ab, außerdem fand eine Jugendleistungsprüfung statt. 6 Schulungen wurden durchgeführt und 8 mal nahmen die Wehrmänner an Feuerwehrfesten teil.


Ein Festkalender zum 125jährigen Stiftungsfest


Frauen in die Feuerwehr.
Unter der Regie von Konstantin Amrehn wird ein Festkalender mit alten Kleinrinderfelder Motiven in einer Auflage von 650 Stück hergestellt und am Fest verkauft. In diesem Jahr findet ein Ausflug der Wehr statt. In einer Vorstandssitzung am 2. November 1994 regte Kommandant Arnold Müller an, ab 1995 auch Frauen in die Wehr aufzunehmen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig begrüßt. 12 Kameraden legten folgende Prüfungen ab: 1x Bronze, 1x Silber, 1x III/I, 4x III/III und 5x III/V. Sechs Schulungen wurden abgehalten. Auf 8 Feuerwehrfesten war die Wehr vertreten. Einsätze 1994: Ein Holzschuppenbrand in der Kirchheimer Str.und ein Zimmerbrand hinter der Kirche verlangte den Einsatz der Wehr.
Viermal mußten die Wehrmänner zu Unfällen ausrücken und mehrere Ölspuren beseitigen. Sechs junge Kameraden kamen zur Wehr.


21 Einsätze in einem Jahr

Bei der Generalversammlung am 6.1.1995 stellte Vorstand Theo Grimm den Antrag, den Verein als eingetragenen Verein in Zukunft zu führen. Die Versammlung stimmte diesem Antrag zu. Wieder kam die Anfrage an die Gemeinde nach einem Mannschaftswagen. 7 Kameraden legten die Leistungsprüfung der Stufe II ab, 12 Kameraden
bestanden die Jugendleistungsprüfung und 10 Kameraden unterzogen sich einem Wissenstest. Sechs Einsätze und 7 Festbesuche standen in diesem Jahr an. Einsätze: Auf insgesamt 21 Einsätze kam die Wehr in diesem Jahr. 5 mal wurden Ölspuren beseitigt, 5x war Hochwassereinsatz, 9 mal hatte die Wehr Insekteneinsätze und 2 Brandeinsätze, davon einmal in Kist.
In der Generalversammlung am 6.1.1996 beantragte der Kommandant den Kauf eines Spreizers und wieder einmal wurde der Ruf nach einem Mannschaftswagen laut. Der Vorstand teilte mit, daß der Verein ab diesem Jahr als eingetragener Verein geführt wird. Die Vorstandswahl ergab keine Veränderung. Die Versammlung beschloß auf Vorschlag des Kommandanten das Eintrittsalter von 14 Jahren auf 12 Jahre festzulegen. Die Wehr erhielt in diesem die neuen Funkwecker. Für das 130jährige Stiftungsfest wurden die Weichen gestellt und die verschiedenen Kapellen, das Zelt sowie der Bierlieferant festgelegt.Einsätze: Ein Verkehrsunfall, ein Küchenbrand, 2 Containerbrände sowie ein Strohhaufenbrand in Limbachshof forderten den Einsatz der Wehr. Acht Kameraden legten die Leistungsprüfungen zwischen den Stufen I - III/IV ab. Vier Feste wurden besucht und vier junge Männer kamen zur Wehr.


Neue Ehrenmitglieder

Aufgrund ihrer langjährigen Verdienste in der Wehr wurden die Kameraden Gottfried Gerstner, Ludwig Berberich und Bruno Scheuermann in der Generalversammlung am 6.1.1997 zu Ehrenmitgliedern ernannt. Kommandant Arnold Müller bat die Gemeinde wieder um die Anschaffung eines Spreizers sowie für die Anschaffung eines Mannschaftswagens.


Ein Mannschaftswagen


MannschaftswagenWie ein roter Faden zog sich der Wunsch und das Verlangen nach einem Mannschaftswagen durch die Generalversammlungen der letzten Jahre. Was kaum einer der Feuerwehrkameraden noch für möglich hielt, wurde im Jahre 1997 Realität. Im März wurde ein Gebrauchtfahrzeug vom Überlandwerk zu einem günstigen Preis erworben. Mehrere Kameraden übernahmen die Instandsetzung und am 21.6.197 konnte die Jungfernfahrt zum Feuerwehrfest nach Lindflur stattfinden. Insgesamt 180 freiwillige Stunden leisteten die Kameraden für den Umbau. 12 Feuerwehrkameraden und 2 Feuerwehrkameradinnen legten die verschiedenen Leistungsprüfungen von Stufen I bis III/IV ab.
Einsätze: 3 Ölspuren mit jeweils mehreren hundert Metern Länge mußten beseitigt werden. Ein Küchenbrand, eine technische Hilfeleistung und ein entflogener Papagei hielten die Wehrmänner in diesem Jahr auf Trab. Vier Schulungen wurden abgehalten. Einen Rekord gab es bei den Festbesuchen. Es waren in diesem Jahr sage und schreibe 12 Stück.

In der Generalversammlung am 6.1.1998 stand die Wahl der 1. Kommandanten an. Der bisherige Kommandant Arnold Müller wurde von der Versammlung einstimmig für die nächsten 6 Jahre wiedergewählt. Ein Vereinsausflug nach Süddtirol sowie mehrere Sitzungen des Festausschusses beschäftigte die Vorstandschaft in diesem Jahr.


Abschied von einem treuen Freund unserer Wehr


Zum letzten Mal in seiner Amtszeit richtete Kreisbrandmeister Frieder Bolch Grußworte an die Kleinrinderfelder Wehr. Er dankte allen für das ihm über Jahre hinweg entgegengebrachte Vertrauen.
13 Kameraden legten mit Erfolg das Abzeichen techn. Hilfeleistung der Stufe I ab. An 4 Schulungen und 6 Festbesuchen nahmen die Kameraden teil.
Einsätze: Ein Acker- und Heckenbrand, und ein Bauschuttbrand forderden den Einsatz der Wehr.


Der neue Kreisbrandmeister stellt sich vor


In der Mitgliederversammlung am 6.1.1999 danke Vorstand Grimm allen für die geleistete Arbeit mit der Hoffnung, daß diese Einsatzfreude auch bis zum diesjährigen Stiftungsfest anhält. Er bat alle Anwesenden sich mit ihren Wünschen in eine Arbeitsliste einzutragen. Bürgermeisterin Eva-Maria Linsenbreter eröffnete die Dienstversammlung der Feuerwehr. Den aktiven Feuerwehrmännern dankte sie für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Besonders für die gezielte Ausbildung mit Spreizer und Rettungsschere aber auch den Kamaraden, die sich als First Responder schulen ließen. Die Versammlung beschloß auf Antrag der Bürgermeisterin Erwin Grimm zum Ehrenkommandanten zu ernennen. Die Versammlung beschloß dies einstimmig. Gegen Ende der Versammlung richtete der neue Kreisbrandmeister Mennig aus Neubrun noch Grußworte an die Anwesenden. Er stellte sich kurz vor. Den aktiven Kameraden sprach er seine Anerkennung aus, und lobte den hohen Ausbildungsstand der Kleinrinderfelder Wehr. Für die Jugendarbeit bat er alle, den Verantwortlichen zur Seite zu stehen um einen guten Nachwuchs für die Wehr zu finden. Dies sei nicht immer leicht, aber die Kleinrinderfelder sollen nicht resignieren, es gibt auch wieder bessere Zeiten.

 


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